Das berühmte Valentinstag-Massaker
Der Valentinstag wird mit Liebe, Zärtlichkeit, Zuneigung und als Ausdruck dessen mit Blumenpräsenten verbunden. Er ging aber auch in die Kriminalgeschichte ein.
Am 14. Februar 1929, zur Blüte der amerikanischen Prohibition, inszenierten fünf Männer, drei davon als Polizisten verkleidet, eine Razzia in einer Garage in Chicago. Sie entwaffneten die sieben anwesenden Personen und erschossen sie dann mit Maschinengewehren. Die drei als Polizisten verkleideten Mörder taten so, als hätten sie die beiden anderen Personen verhaftet – und alle entkamen.
Aufgrund der Brutalität erreichte die Tat als Valentinstag-Massaker eine riesige Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Hintergrund war wohl eine Auseinandersetzung der „North Side Gang“ mit der Bande um Al Capone, der im Nachhall dieser Affäre zum „Staatsfeind Nr. 1“ erklärt wurde. Das Valentinstag-Massaker wurde unter anderem in der weltberühmten Komödie „Manche mögen´s heiß“ von Billy Wilder für Hollywood verarbeitet.
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